Roter Haufen

AGility Team Roter Haufen

 

Allgemeines

Was ist Agility?

Agility ist ein Geschicklichkeitslauf, in dem der Hundeführer seinen Hund ohne Halsband, nur mit der Stimme und mit Körpersprache durch einen Parcours mit ca. 20 Hindernissen führt, dessen Aufbau stets variiert.
Dieser Aufbau ist der Phantasie des jeweiligen Richters überlassen..Durch diese sehr freie Gestaltung des Parcours entstehen für die Teams immer neue Herausforderungen. Dies zeigt bereits deutlich, dass es bei dieser Sportart auf eine ausgeprägte partnerschaftliche Beziehung zwischen Hund und seinem/r Führer/in sowie auf großes gegenseitiges Vertrauen ankommt.

Man unterscheidet zwischen drei Größenklassen: Small - Medium - Large. Bei Small-Hunden (kleiner als 35 cm Widerristhöhe) wird eine maximale Sprunghöhe von 25 bis 35 cm zugrunde gelegt, bei Medium-Hunden (ab 35 cm und kleiner als 43 cm Widerristhöhe) sind es zwischen 35 und 45 cm, bei Large-Hunden (ab 43 cm Widerristhöhe) zwischen 55 und 65 cm.

Der BLV beschreibt Agility wie folgt:

Der Ferrari unter den Sportarten stellt sich hier vor. Ein Parcours, bestehend aus Reifen, Hürden, Tunneln, Wippe, Weitsprung, Wand, Steg und anderen Hindernissen, wird zur Aufgabe eines Teams. Ein Zittern geht durch die Zuschauermengen, wenn eine rasante Kombination aus Mensch und Hund über den Platz fegt. Ein Zweibeiner rennt, dreht und wendet sich, während der Vierbeiner wie fern gesteuert ein Hindernis nach dem anderen abarbeitet. Je nach Parcours durchbraust ein schnelles Team 20 Hindernisse in einer Zeit von 30 bis 40 Sekunden. Natürlich möglichst ohne Fehler und in der richtigen Reihenfolge. Diese wird durch kleine Hinweisschilder neben dem Hindernis vorgegeben. Bevor das Team für seinen Lauf an den Start geht, hat der menschliche Part, also der mit zwei Beinen, die Möglichkeit, während einer Parcoursbegehung ohne Hund seinen eigenen Weg im späteren Lauf zu wählen.

In der Regel teilt man sich hierfür mit den Mitstreitern für fünf Minuten den Platz. Geboten werden A-Läufe und Jumpings. In den A-Läufen finden sich Kontaktzonen-Hindernisse, die für übereifrige Hunde zu einer speziellen Aufgabe werden. Wand, Steg und Wippe heben sich durch farbliche Markierungen am Anfang und Ende des Hindernisses ab, diese Bereiche sind die Kontaktzonen. Auf diesen Zonen muss der Hund mit mindestens einem Teil der Pfote aufsetzen, um keinen Fehler zu riskieren. Springt über deutlich über die Zone, ohne sie zu berühren, kassiert das Team dafür einen Fehler. Der Abwurf einer Stange zählt ebenso als Fehler, daneben gibt es noch die Verweigerung, wenn der Hund an einem Geräte vorbeiläuft oder davor stehen bleibt. Absolviert der Hund dagegen ein Hindernis, das in der Reihenfolge nicht dran wäre, wird das Team disqualifiziert.

Am Ende der Läufe gewinnt das Team mit den wenigsten Fehlern in der schnellsten Zeit. In der Klasse der Profis gibt das Team mit den wenigsten Fehlern in der schnellsten Zeit auch noch die Standardzeit vor. Derzeit wird zu dieser Laufzeit 20% aufgeschlagen, ist ein Team langsamer als die hierdurch errechnete Zeit, bekommt es Fehlerpunkte. Die Devise heißt also schnell, fehlerfrei und keinen Meter verschenken. Noch vor diesen sportlichen Gedanken kommt die Gesundheit der Vierbeiner. Aufwärmen, abkühlen, dehnen und Gelenk schonendes Führen nimmt mit der Geschwindigkeit des Sportes Einzug in das Denken der Sportler. Viele der Hunde betreiben bis ins hohe Alter diesen Sport, verletzen sich eher selten im Sport und leiden nicht unter frühzeitigen, Gelenk bedingten Schäden.

Quelle Homepage BLV-Hundesport

 

Welche Fehler gibt es im Agility

- eine heruntergeworfene Stange bedeutet 5 Fehlerpunkte                  

- eine Verweigerung bedeutet ebenfalls 5 Fehlerpunkte

- ein Hindernis in der verkehrten Reihenfolge genommen führt zur sofortigen Disqualifikation

- drei Verweigerungen bedeuten ebenfalls den Ausschluss

- außerdem ist das vorzeitige Verlassen eines Kontaktzonengerätes fehlerhaft (Bei allen Kontaktzonengeräten muss mindestens eine Pfote des Hundes den unteren markierten Bereich berühren. Dies gilt sowohl beim Aufstieg wie auch beim Abstieg.)

- zudem spielt die Zeit spielt eine Rolle. Wer die festgelegte Standardzeit überschreitet, bekommt Zeitfehler dazugerechnet.

Erfolge im Agility können nur mit Vertrauen, Bindung und Motivation, niemals durch Druck, Zwang oder Gewalt erreicht werden!

 

Wer kann Agility ausüben

Diese Sportart steht grundsätzlich allen Hunden offen, egal ob Rassehund oder Mischling, ob groß oder klein. Voraussetzung jedoch ist, dass sich der betreffende Vierbeiner in einem einwandfreien Gesundheitszustand befindet. Extrem kleine Hunde können Probleme mit der Wippe und dem Sacktunnel haben. Hunde sollten nicht übergewichtig sein und allzu große Hunde eignen sich nicht für den Agility-Sport. Hunde mit z. B. Hüft- oder Ellenbogenproblemen sind hier mit Sicherheit fehl am Platze. Wer an Turnieren teilnehmen will, benötigt zudem den Nachweis über eine bestandene               VDH-Begleithundeprüfung. 

 

Voraussetzungen, die das Team für’s Agility-TRAINING beim “Roten Haufen” braucht:
 

Eine Untersuchung beim Tierarzt, ob der Hund sporttauglich ist! Als Bestätigung dafür benötigen wir zum ersten Training dieses Formular ausgefüllt zurück!

Der Hund MUSS:
-  mindestens 12 Monate alt und ausgewachsen sein
-  geimpft und Haftpflicht versichert sein,
-  sozial verträglich, führig und Menschen bezogen sein,
-  eine solide Grundausbildung haben und
 - mit seinem Menschen Spaß am sportlichen Spiel haben.

Das anhängende ärztliche Attest bitte vom Tierarzt ausgefüllt zum Training mitbringen           

Für das Formular bitte HIER klicken:
Als Word Doc:Sportuntersuchung Word
Als PDF: Sporuntersuchung PDF

 

Der Hundeführer:
Der Hundeführer muss für JEDES Training MIND. zwei Stunden Zeit mitbringen!
Dies ergibt sich daraus, dass im Agility ohne Teamwork gar nichts geht!

Nach einer Eingewöhnungsphase ist der Beitritt zum Verein, sowie die bestandene Begleithundeprüfung nötig!
Unsere Trainer geben ihr Wissen und die Leidenschaft für die Hunde und Agility gerne weiter, sind aber auf Teamwork angewiesen, da alle ehrenamtlich tätig sind, sprich das Training in deren Freizeit statt findet!
Zum Beispiel KANN der Parcours nur von mehreren Personen auf- bzw. abgebaut werden! Das heißt die Trainingsgruppe muß sich auf ihre Leute verlassen können, da mit zu wenig Menschen das Training ausfallen muß!
Auch brauchen die Hunde ruhige, entspannte Hundeführer, denn ein Hund ist nur so entspannt wie sein Mensch! Und nur in einer entspannten Atmosphäre kann ein Hund lernen! Daher ist es zwingend notwendig, dass das Team wöchentlich, regelmäßig das Training besuchen kann!

Agility ist nicht “den Hund ein bisschen springen lassen”! In diesem Sport sind Nervenfestigkeit, Belastbarkeit, Triebbeständigkeit, Disziplin und Gehorsam dringend gefragt!
 Sollte jemand diese Zeit nur VIELLEICHT haben, ist Agility nicht die richtige Sportart!
In allen anderen Fällen freuen wir uns schon auf neue Teams, die sich von unserer Leidenschaft für die Hunde und den Sport anstecken lassen!!!!!!!!!
Bitte auf “Fragebogen” klicken, selbigen bitte ausdrucken, ausfüllen und zum ersten Schnupptertraining mit bringen!!!

 Für das Formblatt bitte hier klicken:
Fragebogen als Word Doc oder Fragebogen als PDF
 

!!! WICHTIG !!! 

bitte hier klicken:
Regeln um Trainingsfrust zu vermeiden (PDF)
 

Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Gefahr!!!

 
 

Um Dich auf ein Turnier melden zu können benötigst Du:

- Kenntnisse der PRÜFUNGSORDNUNG : die Agility-Regeln muss jeder Hundeführer kennen UND können 

- einen Hund der mind. 18 Monate alt ist

- die Leistungskarte, auf der die bestandene Begleithundeprüfung eingetragen ist

- die Leistungskarte

- Mitgliedsausweis von Deinem Verband / Verein

- EU-Heimtierausweis mit Chip- oder Tätowier-Nummer bzw. Impfpass

Mit diesen Unterlagen kannst Du das Meldeformular ausfüllen.

 

ACHTUNG: Wird Deine LU bald voll, dann besorge Dir mindestens 4 Wochen vorher über Deinen Ansprechpartner im Verein eine Neue

 

Meldebeginn

BITTE nicht vorzeitig einfach bei einem Turnier anmelden!!!! Die Meldebeginne werden bei rechtzeitig bei O.M.A bzw. webmelden bekannt gegeben

Online melden geht über beide Anbieter, bitte frühzeitig damit auseinander setzen.

 

 

Was braucht das Team am Turnier vor Ort?

Dein Partner

- braucht den EU-Heimtierausweis/Impfpass

- muss gechipt oder tätowiert sein

-  MUSS gegen Tollwut geimpft sein.

 

Du musst noch mitnehmen

Bitte unbedingt daran denken, dass der Hund während (z. B. Parcoursbegehung) schattig und sicher verwahrt werden kann (z. B. Hundebox, Pavillion usw.)

- die Leistungskarte, auf der die bestandene Begleithundeprüfung eingetragen ist

- Mitgliedsausweis von Deinem Verband

- die Meldebestätigung des ausrichtenden Turniers

- Eine Wegbeschreibung zum Turnierplatz ggf. eine Navi-Adresse

- die Telefonnummer der Meldestelle! Auch die Abmeldungen direkt am Turniertag müssen an die Meldestelle gerichtet werden, die ist auch am Turniertag gut erreichbar.

 

Was gilt es während des Turniers zu beachten?

 

  • Ein Turnier dauert den ganzen Tag
  • Die Papiere werden erst NACH der Siegerehrung von der Meldestelle zurück gegeben (man kann also nicht während des Turniers einfach heim fahren)
  • Erkrankt der Hund während des Turniers, dann muss sich das Team beim Leistungsrichter persönlich abmelden!
  • Du musst sehr zeitig auf dem Turniergelände sein, da mit A0 in der Regel das Turnier begonnen wird und „Erst-Starter“ VOR den Läufen noch ein gemessen werden müssen!

·  Die „Verhaltensregeln“ auf einem Agility-Turnier sind nicht die Idee des Trainers, sondern durch die Prüfungsordnung (gilt international) und durch die Platzordnung der Vereine fest gelegt und für Jedermann gültig.

 

Verstöße werden strikt mit Platzverbot und disziplinär (vom Leistungsrichter bzw. VDH (= Verband für das Deutsche Hundewesen) geahndet. Der Leistungsrichter vermerkt entsprechende Vorfälle auf der Leistungsurkunde! Eine Sperre des Hundeführers ist die Folge!

Euer Trainer oder Vereinsvorstand kann euch dann nicht helfen!!! Und  

wird für Eure Versäumnisse keine Verantwortung übernehmen!

 

  • Die Hinterlassenschaften der Hunde sind zu entfernen
  • Der Hund MUSS auf dem Turniergelände angeleint sein
  • Der Hund muss immer gesichert sein: Leine in der Hand, Box, Erdhaken
  • Das Turnier darf nicht verlassen werden
  • Die Siegerehrung ist Pflicht und Teil der Prüfung (ein Agility-Turnier ist eine Prüfung), an der alle Hundeführer teilnehmen MÜSSEN
  • Der Hundeführer diskutiert nicht mit dem Leistungsrichter über dessen Entscheidung

 

Viel Glück und vor allem ganz viel Spaß auf den Agility-Plätzen dieser Welt!!!

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